Warum den Körper entsäuern?

Warum den Körper entsäuern?

Den Körper entsäuern und entgiften gehen Hand in Hand. Auf dieser Seite findest du jede Menge Informationen zum Thema Entsäuern. Vielleicht fragst du dich jetzt, ob du übersäuert bist, ob du das spüren würdest und wenn ja wie. Vielleicht fragst du dich auch, was du tun kannst.

Gerne können wir Fragen wie diese gemeinsam klären, dafür bin ich da. Ein gewisses Basiswissen, ist dennoch hilfreich, einfach um ein grundlegendes Verständnis der Zusammenhänge zu gewinnen.

Entsäuern des Körpers - grundlegende Antworten

Was versteht man unter Übersäuerung?

An dieser Stelle ist es mir wichtig grundsätzlich zu klären, was unter Übersäuerung verstanden wird, aber auch eine klare Unterscheidung zu treffen vom Begriff der Azidose (lat. acidum = Säure).

 

Übersäuerung

Mir ist es ein Anliegen jenseits von allen Lehrmeinungen und Weltanschauungen ganz neutral und sachlich Klarheit zu schaffen.

Übersäuerung oder auch latente Azidose sind Begriffe der Komplementärmedizin bzw. Naturheilkunde. Gemeint ist eine langsame und fortschreitende Übersäuerung der Gewebe. Der Ph-Wert des Blutes ist davon nicht betroffen. Diese Übersäuerung kann durch gezielte Maßnahmen und konsequentes Vorgehen ausgeglichen bzw. rückgängig gemacht werden.

Azidose

Azidose ist ein Begriff der Schulmedizin und bedeutet eine Störung des Säure-Basen-Haushaltes, die zu einem Absinken des Ph-Wertes des Blutes führt. Dies ist im allgemeinen nur aufgrund von schweren organischen Ursachen möglich und erfordert rasches Eingreifen. Davon ist hier nicht die Rede.

Säure Basen Haushalt
Säure Basen Haushalt
Wie kommt es zur Säurebildung im Körper

Säurebildung im Körper

Entstehung von Säure ist eine ganz natürliche Begleiterscheinung körperlicher Abläufe, besonders des Stoffwechsels und zwar des Nahrungsstoffwechsels - also der Verdauung - und des Zellstoffwechsels.

In einem gewissen Ausmaß sind diese Säuren nicht schädlich und können vom Körper über verschiedene Kanäle gut ausgeschieden werden. Wie so oft, kommt es erst dann zu Problemen, wenn das natürliche Gleichgewicht gestört ist und die Säuren überhandnehmen.

 
Hauptursachen der Säureentstehung und Säureanreicherung
 
Säurebildung durch Ernährung

Es ist mittlerweile relativ bekannt, dass bestimmte Nahrungsmittel zur Säurebildung im Körper beitragen und andere wiederum basenbildend sind. In der alltäglichen Ernährung ist es wichtig, dass die basenbildenden Nahrungsmittel den Großteil dessen ausmachen was wir essen.

Die Ernährung betreffend ist zweierlei wichtig: „was wir essen“ aber auch „wie wir essen“. Vielfach essen wir zu schnell, kauen viel zu kurz, essen in Unruhe, Anspannung und Eile. Wir essen oft zu spät. All das trägt auch entscheidend zur Säureanreicherung im Organismus bei – und zu vielen anderen Verdauungs- und Stoffwechselproblemen.

Säurebildung durch Gedanken, Emotionen, Stress
Säurebildung durch Krankheit

Jede Erkrankung, sei es ein Infekt, eine Verletzung, eine Entzündung oder auch eine massive Überlastung führt zu vermehrter Säurebildung im Körper.

Dasselbe passiert bei Funktionsstörungen wichtiger basenbildender Organe wie Bauchspeicheldrüse oder Leber oder Magen.

Sind basenausscheidende Organe geschwächt, kann das zur Folge haben, dass Säuren nicht zur Genüge ausgeschieden und auch dadurch im Gewebe angereichert werden.

Mangel an basenbildenden Mineralien
Säurebildung durch Ernährung
Säurebildung durch Gedanken, Emotionen, Stress

Überwiegen negative Gedanken und Emotionen bzw. ist man häufig oder dauerhaft im Stress, wird dadurch der Sympathikus, der „Erregungsnerv“ aktiviert. Das führt zur vermehrten Ausschüttung von Stresshormonen und zur vermehrten Säurebildung.

Wie so oft bringt es die Umgangssprache auf den Punkt, wenn es bei Ärger heißt:

„Ich bin sauer.“

Säurebildung durch Krankheit
Mangel an basenbildenden Mineralien

Natürlich kann es einmal passieren, dass es zu einer besonderen Säurelast kommt. Mögliche Gründe dafür gibt es viele. Achtet man in dieser Situation auf die reichliche Aufnahme von hochwertigen pflanzlichen Mineralstoffen, ist automatisch ein Ausgleich gegeben.

In besonderen Stresssituationen, bei intensivem Sport oder bei Krankheit ist das relativ einfach möglich. Die Ernährung betreffend – und dies ist die Hauptursache für Übersäuerung – ist das meist nicht möglich. Denn genau jene Lebensmittel die sauer verstoffwechselt werden, liefern naturgemäß nicht ausreichend Mineralstoffe. Hier ist der einzige Weg eine grundlegende Veränderung der Ernährungsgewohnheiten. Grundsätzlich empfehle ich gerade dieses Thema betreffend individuelles Vorgehen.

Wie können Organe Säure ausscheiden?
Natur genießen

Wie immer hat der Körper verschiedene Möglichkeiten der Regulation. So gibt es unterschiedliche Kanäle über die die Säuren  und andere Gifte ausgeschieden werden, solange die Zufuhr beziehungsweise die Bildung in einem gewissen Maß erfolgt.

Die wichtigsten Organe der Säureausscheidung sind:

 
Wie kommt es zur Übersäuerung
Wie kommt es zur Übersäuerung?

Werden mehr Säuren zugeführt beziehungsweise gebildet als der Körper in der Lage ist wieder auszuscheiden, müssen diese zwangsläufig irgendwo deponiert werden. Auch hierbei geht er mit einer unglaublichen Weisheit vor. Da Säuren unser Gewebe schädigen (Verhärtungen,  Funktionsstörungen), werden nicht lebenswichtige Organe wie Herz, Leber, Lunge, Nieren als Depot herangezogen, sondern andere Gewebe, wo es nicht unmittelbar störend ist.

Das sind:

  • Fettgewebe

  • Zellzwischenraum

  • Bindegewebe

  • Muskeln

  • Gelenke

  • Blut

All diese Depots sollten eigentlich nur in Ausnahmesituationen als Zwischenspeicher von Säuren dienen und idealerweise möglichst bald wieder entlastet werden. Leider geschieht dies heute viel zu selten oder gar nicht, dies führt zu einer zunehmenden Überlastung des gesamten Organismus.

 
Wie erkennst du Übersäuerung?

Es gibt eine Vielzahl von möglichen Folgen von Übersäuerung. Welche sich konkret zeigt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel von der familiären Disposition, von der Konstitution und natürlich von individuellen Belastungsituationen. Einige wichtige nenne ich dir, um dir einen Überblick zu vermitteln. Willst du es im Detail wissen, lies gerne nach bei Norbert Treutwein, "Übersäuerung. Krank ohne Grund."

Typische Folgen einer Übersäuerung können sein:

Verhärtung, Versteifung

  • allgemeine Steifheit, Muskelverhärtungen, Alterssichtigkeit, Durchblutungsstörungen

Überaktivierung des Sympathikus (= Erregungnerv)

  • Probleme mit Entspannung, Schlafprobleme, Erschöpfung, depressive Verstimmungen

Entzündungsneigung

  • Bindehautentzündungen, Nebenhöhlenentzündungen, Muskelentzündungen

Gelenksschmerzen

  • Säurekristalle in den Gelenken führen zu Schmerzen, Entzündungen (Arthritis) bis zur Abnützung (Arthrose)

Verdauungsprobleme

  • Verstopfung, Reizdarm, Fehlbesiedelungen, Gase, Blähungen

 
Entsäuern richtig gemacht

Vielleicht fragst du dich jetzt: Was kann ich tun? Wichtig ist gleich vorweg zu erkennen, welche möglichen Stolpersteine oder Fallgruben es gibt. Mein Anliegen ist es, dir den Weg zu einem leichteren und gesünderen Ich so einfach wie möglich zu machen.

Zwei Hauptfehler führen oft zum Scheitern

Entsäuern richtig gemacht

Erstens wird fast überall, das Entsäuern als Kur propagiert. Das ist vergleichbar mit einer Diät, die uns nicht zwingend zum gewünschten Ergebnis führt. Genauso wichtig ist es das Entsäuern als grundsätzliche dauerhafte Veränderung der Lebensweise zu betrachten.

Zweitens wird allgemein viel zu kurzfristig gedacht und es werden in viel zu kurzer Zeit Ergebnisse erwartet. Wenn du das Entsäuern als dauerhafte Veränderung deines Verhaltens betrachtest, wirst du nach Monaten oder Jahren Verbesserungen deines gesamten Zustandes feststellen – oft in Bereichen an denen du gar nicht damit gerechnet hast. Während alle um dich herum immer „älter werden“, wirst du dich immer besser fühlen. Ich spreche aus eigener Erfahrung.

 
 
Tipps zum Entsäuern
Ernährung

Die beste Methode um über die Ernährung zu entsäuern ist, reichlich Basenlieferanten zu genießen und den Verzehr anderer Nahrungsmittel zu reduzieren. Ein paar Tipps dazu unter Ernährung
Entscheidend wichtig ist dabei auch in welcher Grundstimmung du isst. Hast du genügend Zeit zum Essen? Findest du Ruhe und vor allem kannst du das was du isst genießen?

Bewegung in der freien Natur
Entspannung

Ähnlich wie mit der Bewegung verhält es sich mit der Entspannung. Auch über sie wird viel geschrieben und viel gelesen – eher selten wird sie gelebt. Mir geht es darum dich daran zu erinnern, wie wichtig Entspannung für eine erfolgreiche Entsäuerung ist, weil Stress einer der Hauptgründe der Übersäuerung ist.

Mach das was dir Spaß macht. Vielleicht bedeutet für dich Entspannung eine Tasse Tee zu genießen, einen Minispaziergang durch den Garten zu machen (und das was noch zu erledigen ist bewusst zu übersehen) oder einen etwas längeren Spaziergang in der Natur. Andere Möglichkeiten wären: Meditieren, ein paar Minuten Sonne genießen oder dein Lieblingsmusikstück hören.

Organische Mineralien
Ausleitungsorgane unterstützen

Entscheidend wichtig ist, die Ausleitungsorgane zu unterstützen, insbesondere Darm, Leber und Nieren. Aber auch Lunge und Haut sind an der Ausscheidung von Säuren beteiligt. Fundierte Info zur Unterstützung all dieser Organe findest du unter Entgiftungsorgane stärken und Darmsanierung.

Ph-Wert messen
Tipps zur Ernährung
Bewegung

Das Thema Bewegung ist ebenso viel strapaziert wie jenes der Ernährung, die Möglichkeiten sind fast unerschöpflich. Wirklich wichtig ist genaugenommen nur eines: ES TUN – idealerweise täglich.
Einige wenige Anregungen will ich dir hier mitgeben:

  • Mach das was dir Spaß macht

  • Ziehe Wald und Wiese dem Indoortraining vor

  • Bewege dich entspannt - versuche nicht Höchstleistungen zu erbringen

  • Genieße es

Entspannung für entsäuern
Organische Mineralien

Sorge für die Zufuhr von reichlich organischen Mineralstoffen. Achte besonders darauf, dass sie organisch, das heißt pflanzlich sind, denn dann werden sie vom Körper gut aufgenommen.
Hochkonzentrierte Mineralstoffe liefert  h-ONE+ Nutrition sowie Getreidegräser und Algen.

Nimm keine Basenpulver. Sie enthalten im Allgemeinen anorganische Mineralstoffe und vielfach billige, belastende Füllstoffe ohne Nutzen oder sogar Zucker.

Ausleitungsorgane unterstützen
Ph-Wert messen

Den Grad der Übersäuerung zu messen, ist nicht unbedingt erforderlich für den Erfolg deines Entsäuerungs-Programmes. Es ist jedoch interessant zu beobachten, wie sich die Werte im Laufe der Zeit verändern. 

Meine Unterstützung für dich
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Nun hast du  einen Einblick in eine unglaublich umfassende Thematik erhalten. Ich habe mich bewusst auf das konzentriert, was für dich wichtig ist, denn es geht nicht um theoretisches Wissen, sondern um praktische Umsetzung.

Wichtig ist mir, dass du siehst, wie unglaublich weise unser Körper handelt, wie konsequent er die Fehler in unserer Lebensführung ausgleicht und dass es eigentlich gar nicht so schwierig ist, ihn dabei zu unterstützen sich selbst gesund zu erhalten.

Und damit sind wir wieder bei meinem Anliegen: Genau dabei will ich dich unterstützen - für dein Wohlgefühl und ein großartiges Lebensgefühl.