Mineralstoff-Aufnahme - spannend wie ein Krimi

Organische Mineralstoffe oder anorganische?

Warum können wir Mineralstoffe aus Pflanzen viel besser aufnehmen und verwerten als mineralische? Diese Frage hat mich lange beschäftigt, aus der Überlegung heraus: Es sind ja Mineralstoffe. Warum soll ich sie nicht in mineralischer Form zu mir nehmen? Außerdem hat das den Vorteil, dass man es viel gezielter dosieren kann. Wie so oft steckt viel mehr dahinter.


In lebender Form


Dazu schenkte mir ein Lehrer ein schönes Bild. Er sagte: Wir Menschen sind nicht dafür geschaffen Mineralien in anorganischer - also toter - Form zu uns zu nehmen. Unser Körper kann sie viel besser aufnehmen, wenn sie organisch also lebend sind.


Den Zwischenschritt übernehmen für uns die Pflanzen. Sie sind dafür geschaffen, ihre Wurzeln im Erdreich zu versenken, die Mineralstoffe aufzunehmen und in ihren Wurzeln, Blättern und Früchten zu speichern. Wenn wir die Pflanzen essen, stehen uns die Mineralstoffe in einer für uns idealen Form zur Verfügung. Das ermöglicht eine optimale Aufnahme.


Gemeinsam sind sie stark

Außerdem sind Mineralstoffe in der Pflanze niemals isoliert, sondern immer im Verbund mit vielen anderen Vitaminen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen. Dadurch werden Verfügbarkeit und Wirkung deutlich gesteigert.


Wenn die Zellen dicht machen

Und noch ein Gedanke. Es gibt immer wieder Fälle, wo Mineralstoffe ergänzt werden, durchaus über längere Zeit und auch hochdosiert. Dennoch zeigt sich bei neuerlicher Messung keinerlei Wirkung. Offenbar kann der Körper, das was ihm angeboten wird nicht entsprechend annehmen.


Auf der körperlichen Ebene fallen mir dazu spontan zwei wichtige Gründe ein:

Erstens, dass die Mineralstoffe nicht in organischer Form gegeben wurden. Zweitens, dass zu hoch dosiert wurde. Beides kann dazu führen, dass der Körper sie als Fremdstoff, als „Bedrohung“ ansieht, die Zellen dicht macht und die Aufnahme verweigert.


Psyche als Blockade

Ist all das gegeben kann ein Blick auf die energetisch-psychische Ebene weitere Erkenntnisse bringen - etwa die Frage: Wird die Qualität, für die ein bestimmter Mineralstoff steht, überhaupt zugelassen, gelebt oder völlig negiert? Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Eisen steht energetisch für die Qualität der Durchsetzung. Wird diese Energie von einem Menschen – aus welchen Gründen auch immer – zutiefst abgelehnt, kann es sein, dass vom Körper Eisen, auch wenn es ideal verfügbar ist, nicht aufgenommen wird. Hier gilt es im persönlichen Gespräch die individuelle Situation anzuschauen und zu klären.