Zellschutz: freie Radikale und Antioxidantien

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Am Begriff Antioxidantien führt heute kaum noch ein Weg vorbei und dass sie gegen freie Radikale im Körper vorgehen, gehört bereits zum Allgemeinwissen. Vielleicht nicht mehr ganz so klar ist, wie die antioxidative Wirkung der „Radikalfänger“ dem Zellschutz dient. Und genau dazu will ich dir hier so viel Wissenswertes wie möglich bieten und mich dabei auf das konzentrieren, was für dich im Zuge unseres Coaching wichtig ist.

Basisinfo: freie Radikale und Antioxidantien

Bei diesem Thema will ich mit der Basisinfo beginnen, denn gerade hier ist es wichtig wirklich zu verstehen, wie alles zusammenhängt. Denn das bringt die Motivation, die richtigen Schritte zu setzen. Und genau dazu will ich dich anregen.

In den meisten Artikeln und Beiträgen zu freien Radikalen wird gleich begonnen mit der Frage warum sie heute so überhandnehmen und welche Folgen das für uns hat. Um wirklich zu verstehen, was im Körper geschieht und wie wir das spüren, muss die allererste Frage sein: Was sind freie Radikale?

Was sind freie Radikale?

Um das zu vermitteln, machen wir einen kleinen Ausflug zu den Atomen. Diese bestehen aus einem Kern und einer Hülle. In der Hülle kreisen Elektronen. Zufrieden und vor allem friedlich – und gar nicht radikal - ist ein Atom in dessen Hülle alle Elektronen paarig sind. Gibt es dort allerdings ein einzelnes Elektron, das sozusagen noch keinen Partner hat, macht sich dieses auf die Suche.

Dabei gibt es 2 Möglichkeiten:

  • Die Suche kann friedlich verlaufen. Das Atom, dem eines fehlt, findet ein anderes, dem genau eines fehlt und sie verbinden sich und sich glücklich vereint.

  • Meist jedoch findet sich kein Atom, das genau ein Elektron zu viel hat. Kurzerhand wird einem beliebigen Atom ein Elektron entrissen, das ursprüngliche Atom ist „komplett“, das bestohlene jedoch beschädigt und wird damit selbst zum Radikal und macht es sich seinerseits auf die aggressive Suche. Dies führt zu jener Kettenreaktion, die freie Radikale so gefährlich machen.

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Nun wissen wir, dass ein Atom das nächste beschädigt und können uns vorzustellen, welchen Schaden das im Körper anrichtet. Dieser Schaden findet vor allem auf der Zellebene statt, dies führt uns zum übergeordneten Thema Zellschutz.

Ähnlich wie beim Thema des Säure-Basen-Haushaltes ist es auch hier so, dass das Geschehen in einem gewissen Ausmaß natürlich ist. Freie Radikale können sogar das körperliche Gleichgewicht unterstützen, indem sie zum Beispiel Krankheitserreger wie Viren und Bakterien angreifen oder Entzündungen eindämmen. Zum Problem werden sie erst, wenn sie überhandnehmen.

Genaugenommen könnte man sie vergleichen mit einer Bürgerwehr, die durchaus für Ordnung sorgen kann, außer Kontrolle geraten aber selbst zur Gefahr wird.

 

 

Oxidativer Stress und Sauerstoff das Super-Radikal

 
 
Oxidativer Stress - der Krimi um den Sauerstoff

Im Zusammenhang mit dem Thema der freien Radikale taucht auch immer wieder der Begriff „oxidativer Stress“ auf. Hast du dich schon einmal gefragt, was die beiden miteinander zu tun haben? Immerhin ist derselbe Wortstamm auch im Begriff der Antioxidanten, der „Wunderwaffe“ gegen die freien Radikalen enthalten.

Oxidativer Stress, Oxidation, Antioxidantien – alle diese Begriffe gehen zurück auf „oxygen“ (= griech. für Sauerstoff). Vielleicht fragst du dich: Was hat Sauerstoff damit zu tun?

Feuer
Oxidation versus oxidativer Stress

Allgemein gesprochen ist Oxidation eine chemische Reaktion unter Sauerstoffbeteiligung. Dazu gehören z.B.

  • Atmung, also der Gasaustausch in den Lungen

  • Zellatmung, der Stoffwechsel in den Zellen

  • Feuer: Es kann nur brennen unter Sauerstoffeinwirkung

  • Rost: Es ist der Sauerstoff, der das Eisen rosten lässt


Um bei unserem Körper zu bleiben: Das heißt, dass auch in einem vollkommen gesunden Organismus freie Radikale entstehen. Ca 3 - 5 % des eingeatmeten Sauerstoffs bilden instabile Sauerstoff-Radikale. Doch das ist kein Problem, wenn ein entsprechender Ausgleich stattfindet. Findet dieser allerdings nicht oder nicht zur Genüge statt, spricht man von oxidativem Stress. Bevor wir uns anschauen, wie wir diesen Ausgleich schaffen können, gilt es noch einige Fragen zu klären.

Sauerstoff, das Super-Radikal

Im Prinzip können freie Radikale, wie bereits beschrieben, bei jedem „Diebstahl“ eines Elektrons entstehen und es wird eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Der Sauerstoff allerdings ist ein Super-Radikal. Dem Sauerstoff fehlt nämlich nicht nur ein(!) Elektron in der Hülle, sonders sogar zwei, dies macht ihn noch reaktiver und aggressiver als andere Radikale.

Was den Sauerstoff betrifft sind wir in der Zwickmühle. Auf der einen Seite brauchen wir ihn und zwar (fast) ununterbrochen., auf der anderen Seite ist er supergefährlich. Ohne Sauerstoff können wir nicht überleben, also gerade einmal ein paar Minuten.

Daher führt Atemluft (genaugenommen geht es um Sauerstoff) die 3er-Reihe des Überlebens an.

  • 3 Minuten ohne Atemluft

  • 3 Tage ohne Wasser

  • 3 Wochen ohne Nahrung

Das sind die uns Menschen gesetzten Grenzen.

Weil Sauerstoff so absolut wichtig ist, wäre es logisch, ihn zu speichern. Der Körper macht das mit allem, das er dringend braucht, wie beispielsweise

  • Nahrung bzw. die Energie aus der Nahrung in Form von Fett

  • Wasser in den Zellen und im Zellzwischenraum

  • Vitamine, Mineralstoffe und andere Vitalstoffe


Nur Sauerstoff wird nicht gespeichert. Er wird

  • eingeatmet

  • sofort an ein rotes Blutkörperchen gebunden

  • zur Zelle gebracht und

  • dort verstoffwechselt

 

Sauerstoff kann nicht gespeichert werden, weil er viel zu gefährlich ist. Bei Speicherung im Körper würde er eine Kaskade der Zerstörung auslösen.

Warum nehmen freie Radikale heute so überhand?

Diese Frage ist leicht zu beantworten. Im Wesentlichen sind alle Belastungen, denen wir heute ausgesetzt sind, wesentlich mitbeteiligt an der vermehrten Entstehung von freien Radikalen.

Es gibt jedoch einige Faktoren, die ganz besonders zur Bildung freier Radikale führen. Auf diese will ich hier noch einmal besonders aufmerksam machen:

Funkstrahlung aller Art:

Sendemasten, 5- G-Masten, WLAN, WLAN-Drucker haben alle intensive Strahlungen. Schnurlostelefone haben eine wesentlich höhere Strahlung als Handys.  Besonders Männer tragen Handys gerne in der Hosentasche in unmittelbarer Nähe der Fortpflanzungsorgane. 

Extremer Sport:

Besonders interessant ist, dass gerade Sport zu extremer Bildung freier Radikale führen kann, wenn er zu unregelmäßig und dabei zu intensiv unter zu hohem Leistungsdruck ausgeübt wird.

Elektromagnetische Strahlung:

Bei Induktionsfeldern ist die Strahlung offenbar derart hoch, dass in der Gebrauchsanweisung von einer Verwendung in der Schwangerschaft abgeraten wird.

Sonne:

Oft vergessen wird auch (zu) intensive Sonnen- das heißt UV-Einstrahlung.

Elektrostress:

Natürlich denkt man zuerst an Überlandleitungen. Aufgrund der unmittelbaren Nähe haben die verschiedenen Elektroleitungen im Haus, besonders jene am Schlafplatz noch intensivere Wirkung auf uns.

Infekte, Verletzungen, Krankheiten:

Genauso verhält es sich mit Erkrankungen jeder Art, bei jedem krankhaften Geschehen im Körper entstehen vermehrt freie Radikale.

 

Folgen für den Organismus und Auswirkungen auf uns

 

Besonders interessant sind die Folgen für den Organismus, denn diese finden überwiegend auf der Zellebene statt. Wesentlich sind:

  • Eingeschränkte Funktion der Zellen

  • Reduzierte Neubildung von Zellen

  • Vorzeitige Zellalterung und Zelltod

  • Unkontrollierte Zellteilung

  • Störung oder Zerstörung der Rezeptoren auf der Zelloberfläche

  • Schädigung der DNA

Molekül

Neben den heute allgemein bekannten und vielfältigen Störungen des Befindens sind folgende besonders zu erwähnen.

  • (Chronische) Müdigkeit, Energielosigkeit, Erschöpfung

  • Schlafprobleme

  • Hautprobleme: müde, grau, ohne Spannkraft

  • Vorzeitige Alterung

  • Anspannung, Unruhe, Rastlosigkeit usw.

  • Immunsystemschwäche

  • Mangelnde Regenerationsfähigkeit, z.B. schlechte Wundheilung

  • Entzündungsneigung

 

Wichtig ist, wie bei Übersäuerung, dass oxidativer Stress keine Krankheit an sich ist, dass er jedoch an der Entstehung vieler Krankheiten maßgeblich mitbeteiligt ist. Und jetzt kommen wir zur wichtigsten aller Fragen: Was können wir tun?

Schutz vor freien Radikalen - aber wie?

Angesichts der zum Teil dramatisch klingenden Auswirkung auf unser Befinden, kann schon die Frage auftauchen: Wie kann ich all das verhindern? Der erste Schritt ist, wie immer, zu prüfen, wie sich die Einwirkungen reduzieren oder vielleicht sogar vermeiden lassen. Und natürlich sind die vielzitierten Antioxidantien ausgesprochen kraftvolle Helfer.

Wie wirken Antioxidantien gegen freie Radikale?

Sie machen das ganz einfach, indem sie die durch die freien Radikale ausgelöste Kettenreaktion bremsen oder sogar stoppen. Und genau deshalb sind sie für unsere Gesundheit, ja sogar für unser Überleben absolut notwendig.

Die wichtigsten Antioxidantien
 
 
Antioxidantienreiche Lebensmittel

Grundsätzlich gilt auch hier – ganz ähnlich wie beim Säure-Basen-Haushalt – dass natürliche Lebensmittel, biologisch angebaut, frisch und vollreif geerntet sehr reich an Antioxidantien sind.

Da es mir um Verständnis geht, will ich nicht einzelne Lebensmittel aufzählen. Die Liste wäre unüberschaubar. Vielmehr werde ich wichtige Lebensmittelgruppen nennen.

 

Dazu gehören insbesondere

  • Frische bunte und vor allem tief pigmentierte Früchte, insbesondere Beeren. Ich spreche bewusst nicht von Obst, da das herkömmliche im Supermarkt erhältliche Obst grundsätzlich arm an allen Vitalstoffen ist

  • Frische Kräuter aus Wildernte oder biologischem Anbau

  • Gewürze

  • Frische Keime und Sprossen

  • Gemüse, wenn es nicht überzüchtet, reif und frisch ist und keine Transporte um die halbe Welt hinter sich hat

 

All das ist jedoch, sofern man nicht ein leidenschaftlicher Gärtner ist, heute fast nicht mehr zu beschaffen.

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Vitamine & Co
  • Vitamin C: ist vielfach zu sehen auf Packungen unter: Antioxidationsmittel Ascorbinsäure

  • Vitamin E (Tocopherole)

  • Coenzym Q 10

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Aufladen in der Natur

Regelrecht aufladen mit Antioxidantien kannst du deinen Körper durch zwei Dinge:

  • Einen Spaziergang im Wald (ohne Handy)

  • Barfuß laufen über eine idealerweise taufrische Wiese

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Hochwertige Nahrungsergänzung

Manchmal - in besonders fordernden Zeiten - brauchen wir ein Extra an Unterstützung. Es ist mir ein besonderes Anliegen noch einmal zu betonen, wie wichtig es ist, nur Ergänzungen zu verwenden die einige wesentliche Qualitäts-Kriterien erfüllen und ganz besonders, dass niemals nur Auszüge verwendet werden, sondern immer die ganze Pflanze bzw. ganze Pflanzenteile, wie Wurzeln, Blätter, Früchte.

Aus diesen und anderen Gründen habe ich mich nach jahrelanger Prüfung (mehr als 10 Jahre) verschiedenster auf dem Markt verfügbarer Produkte für die drei Partnerfirmen entschieden, von denen ich hier auf meiner Seite Produkte empfehle.

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Sekundäre Pflanzenstoffe

Reich an Antioxidantien sind außerdem viele sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide, Flavonoide, Phytosterine, Saponine u.v.m. Auch hier gilt, dass sie von den Pflanzen nur gebildet werden, wenn diese wirklich ausreifen dürfen, was heute kaum noch der Fall ist.

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Belastungen vermeiden

Ein Schritt ist entscheidend wichtig; nämlich ganz genau zu prüfen und zu schauen: Wo bin ich Belastungen ausgesetzt, die zur vermehrten Bildung freier Radikale führen? Das betrifft natürlich vor allem die angeführten, aber auch die ganz allgemeinen Beastungen. Weiters ist zu prüfen: Wo kann ich diese (ver)meiden bzw. wie kann ich mich schützen?

Ein Beispiel

Anhand des Beispiels W-LAN (= wireless LAN) will ich das kurz veranschaulichen. Hier kann ich prüfen, ob es meine persönliche Situation überhaupt erfordert, überall im ganzen Wohnbereich schnurlos - über Funk - Zugang zum Internet zu haben oder ob es nicht auch möglich wäre, in die wichtigsten Räume Kabel zu verlegen, um diese Funkbelastung völlig auszuschalten. Wenn ich allerdings die Vorteile des ortsungebundenen Internetzuganges nicht missen will, kann ich eine Zeitschaltuhr anbringen, sodass das W-LAN in der Nacht vom Stromkreis getrennt wird. Dadurch stoppe ich zumindest in der so wichtigen nächtlichen Regenerationszeit die Belastung.

Antioxidatives Potential messen: ORAC und ORP

Es gibt zwei Messwerte, um das antioxidative Potential zu messen


ORP steht für Oxidations-Reduktions-Potential. ORP ist ein Messwert für die Fähigkeit freie Radikale zu binden. Es kann einen + oder - Wert haben, je nach Vorhandensein positiv oder negativ geladener Ionen. Antioxidantien weisen einen negativen ORP-Wert auf.


ORAC steht für Oxygen Radical Absorbance Capacity. ORAC ist ebenfalls ein Messwert für die Fähigkeit freie Radikale zur absorbieren. Er dient vor allem der Angabe der antioxidativen Kapazität von Lebensmitteln. Der Wert ist ausschließlich im + Bereich: je höher der Wert, umso höher die antioxidative Wirkung.

Meine Unterstützung für dich
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Folgende Fragen können wir gemeinsam klären

 

  • Kennst du Befindlichkeitsstörungen wie ich sie angeführt habe?

  • Hast du vielleicht schon in Gedanken dein Umfeld geprüft auf Belastungen?

  • Gibt es Dinge, die du (ganz leicht) verändern kannst, um dich zu schützen?

  • Wie kannst du deinen Körper bei der Regeneration unterstützen und vor weiteren Belastungen schützen?


Dabei sind zwei Schritte besonders wichtig:

  • Schutz vor den Einflüssen, die zu einem Überhandnehmen der freien Radikale führen

  • Zufuhr von hochwertigen Antioxidantien für optimale Regeneration und Zellschutz

Da es gerade hier fast unmöglich ist, sich im Dschungel des Überangebotes zurecht zu finden und Gutes von Minderwertigem zu unterscheiden, ist es weise sich jemanden mit entsprechender Erfahrung an die Seite zu holen. Letztendlich spart das sogar Ressourcen, weil es vor Fehlinvestitionen schützt. Willst du kompetente und erfahrene Begleitung, die dich unterstützt, kontaktiere mich gerne.